Der bedeutende frühromantische Dichter Friedrich von Hardenberg – genannt Novalis – lebte von 1786 bis zu seinem frühen Tod 1801 in Weißenfels, im heutigen Novalishaus.
In der beachtlichen und international bekannten Ausstellungs- und Gedenkstätte wird das Leben und Werk in 3 Räumen besucherfreundlich vermittelt.
Folgen Sie uns auf den Spuren des Dichters, über den Goethe sagte: „dass dieser mit der Zeit ein Imperator hätte werden können“, und entdecken Sie gemeinsam mit uns sein Leben und Schaffen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
unsere nächste Veranstaltung:
28.01.2026, 19.00 Uhr
im Fürstenhaus Weißenfels, Leipziger Str. 9
Vortrag von Andreas Ohse: „Braunkohlenbericht an G. A. Werner“
Eintritt: 4,00 €
Eine montangeschichtliche Auseinandersetzung des Braunkohlenbergbaues um diese Zeit
Friedrich von Hardenberg ist 1797 an die renommierte Hochschule – Bergakademie Freiberg, auf Empfehlung seines Vaters, gewechselt. Die im Umbruch befindliche Hochschullandschaft und den neuen Aufgaben entsprechend, schickte der Vater des Montanwesens zu dieser Zeit, Gottlob Abraham Werner, seine Studenten in die Regionen. Er wollte die erste große geologische Karte Sachsens und den Nachweis weiterer Kohlenlagerstätten erbringen. Die geologische Karte war erst 1846, lange Jahre nach dem Tod Werners, veröffentlicht worden.
Sein Bericht von der Wanderung durch das Zeitz-Weißenfelser und Meuselwitz-Rositzer Braunkohlenrevier gilt heute als erste und einzige Veröffentlichung der Gewinnung und Fertigung von Nasssteinen.
Im Vortrag soll auf die Technik, die Verfahren zur Gewinnung der Braunkohle und dem Braunkohlenbergbau zu dieser Zeit eingegangen werden.
